Natriumdampf - Experimenteller Betrieb
In Deutschland sind Natriumdampf-Niederdrucklampen wenig verbreitet und die passenden Vorschaltgeräte selten. Stattdessen lassen sich alternative Betriebsmöglichkeiten für ausgewählte Natriumdampf-Niederdrucklampen nutzen. Aber Vorsicht ist geboten, da zum Ende der Lebensdauer die Gefahr der Zerstörung der Betriebsmittel bis zum Brand besteht, so muss der Betrieb auf eigene Gefahr unter Aufsicht erfolgen. Mit der beschriebenen Anleitung lässt sich Natriumdampflicht mit geringen Kosten installieren. Die kleinsten käuflichen Natriumdampflampen sind die Na18 von Osram sowie die SOX 18W von Philips (25?30 Euro). Für den richtigen Betriebsstrom von etwa 330 mA bei der europäischen Netzspannung von 230 V/50 Hz sollten zwei Standard-Vorschaltdrosseln (für 58/65 W Leuchtstofflampen) in Reihe geschaltet sein.
Der Typ SOX 35W kann an einem elektronischem Vorschaltgerät (EVG) QTP 1x58/230-240 von Osram betrieben werden. Am EVG sind zur Lampe hin vier Kontakte vorhanden, an der Natriumdampf-Niederdrucklampe nur zwei, deshalb werden jeweils die oberen zwei und die unteren zwei Anschlüsse am EVG auf jeweils einen Kontakt an der Lampe geführt. Der Lampenstrom erreicht so etwa 560 mA, die Systemleistung dann 34 W.
Für den Typ SOX-E 36W lässt sich das elektronische Vorschaltgerät BTL8 136 von TCI Light nutzen, dabei erfolgt der Anschluss des EVG an die Lampe analog zum Typ SOX 35W. Hierbei liegt der Lampenstrom bei 350 mA, und die Systemleistung beträgt 38 W.
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Quellenangabe
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Natriumdampflampe" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der "GNU - Lizenz" für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Autorenliste verfügbar.