Glühbirne / Glühlampe - Geschichte

Haushaltslampen werden in der Europäischen Union in die Energieeffizienzklasse A (beste) eingestuft, wenn

W \leq 0,24 \cdot \sqrt{\Phi} + 0{,}0103 \cdot \Phi

ist, wobei Φ der Lichtstrom der Lampe in Lumen (lm) und W die Leistungsaufnahme der Lampe in Watt (W) ist.

Wird eine Lampe nicht in die Energieeffizienzklasse A eingeordnet, wird die Referenzleistung WR und darauf aufbauend der Energieeffizienzindex EI berechnet:

* Φ > 34 lm : WR = 0,88 · √(Φ) + 0,049 · Φ

* Φ ≤ 34 lm : WR = 0,2 · Φ

EI = W / WR

Die Einstufung in einer Energieeffizienklasse erfolgt nach dem Energieeffizienzindex EI:

* Energieeffizienzklasse B: EI < 60 %

* Energieeffizienzklasse C: 60 % ≤ EI < 80 %

* Energieeffizienzklasse D: 80 % ≤ EI < 95 %

* Energieeffizienzklasse E: 95 % ≤ EI < 110 %

* Energieeffizienzklasse F: 110 % ≤ EI < 130 %

* Energieeffizienzklasse G: EI ≥ 130 %

Herkömmliche Glühlampen erreichen die Effizienzklassen D, E, F und G. Niedervolt-Halogenlampen, die mit typisch 12 Volt betrieben werden, liegen oft in den Effizienzklassen B und C. Hochvolt-Halogenlampen, die direkt mit 230 V betrieben werden, sind nur kompakter, aber oft nicht heller oder sparsamer als normale Glühlampen. Dies spiegelt sich in deren Klasseneinstufung zwischen D und F wieder. Die Festlegung erfolgte in der Richtlinie 98/11/EG der Kommission vom 27. Januar 1998

 

Requiem für die Glühbirne!

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Quellenangabe

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Glühlampe" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der "GNU - Lizenz" für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Autorenliste verfügbar.