Kohlenfadenlampe
Die Kohlenfadenlampe war die erste elektrische Glühlampe, deren Haltbarkeit, Energieverbrauch und Lichtausbeute für den praktischen Einsatz für alltägliche Beleuchtungszwecke ausreichend waren. Mit diesem Lampentyp wurde der Wettbewerb der Elektrolampen gegen das damals übliche Gaslicht erfolgreich aufgenommen. Als temperaturbeständiger elektrischer Leiter wird ein meistens ungewendelter Faden aus Kohle benutzt, der durch Verkohlen eines Nähfadens oder von Pflanzenfasern gewonnen wurde.
Eigenschaften und Verwendung
Da ein Kohlefaden nur bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen betrieben werden kann, liegt das Strahlungsmaximum von Kohlefadenlampen noch weiter im infraroten Bereich als dies bei heutigen Glühlampen mit Wolfram-Glühwendel der Fall ist.
Die spezielle Farbtemperatur ähnelt jedoch derjenigen von Gaslicht, was die Akzeptanz des neuen Elektrolichts bei der Einführung der Kohlefadenlampen förderte.
Diverse Glühlampenhersteller bieten auch heute noch Kohlefadenlampen an, da es wegen der Farbtemperatur und der sanft ansteigenden Helligkeit beim Einschalten eine Nachfrage danach gibt. Verwendung finden sie für Dekorationszwecke und stimmungsvolle Beleuchtung.
Heute werden Kohlenfadenlampen gelegentlich auch als Quellen für Wärmestrahlung verwendet, z. B. für Brutapparate oder Terrarien.
Kohlefadenlampen sind erschütterungsempfindlicher als heute übliche Glühlampen mit Wolframfaden. Sie verursachen keinen Einschaltstromstoß wie jene, da Kohlenstoff ein Heißleiter ist.
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Quellenangabe
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Kohlenfadenlampe" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der "GNU - Lizenz" für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Autorenliste verfügbar.