Kommerzielle Nutzung
Die Hauptanbieter von OLED-Technik sind die Firmen Osram (Siemens AG), Philips, Sony, LG, Samsung SDI, RiTdisplay, Univision, Pioneer und TDK. Philips und Osram stiegen 2004 beziehungsweise 2007 aus dem Display-Geschäft aus und produzieren nur noch OLED-Leuchtmittel. Als klassische Leuchtmittelhersteller treiben Osram und Philips die Entwicklung der OLED als Leuchtmittel voran. OSRAM brachte mit seinem Tochterunternehmen Osram OS im November 2009 die erste kommerziell verfügbare und qualifizierte OLED unter dem Kunstnamen Orbeos auf den Markt. Bereits 2008 präsentierte Osram zusammen mit Ingo Maurer die erste kommerziell erhältliche OLED-Leuchte. Philips stellte seine OLEDs unter dem Markennamen Lumiblade im April 2009 vor und brachte sie im Juli 2010 auf den Markt. Erste OLED-Leuchten mit Lumiblades sind seit Ende 2010 erhältlich, beispielsweise die von der britischen Architektin Amanda Levete entworfene Edge oder die vom Leuchtenhersteller Modular gefertigte O'Leaf.
Sony hat im Dezember 2007 zunächst in Japan einen OLED-TV mit einer Diagonale von 11 Zoll (28 cm) auf den Markt gebracht. Monatlich werden 2000 Stück produziert. In Korea ist seit Januar 2010 ein 15-Zoll-Gerät von LG erhältlich.
Samsung plant eine Markteinführung von OLEDs für Fernseher und Notebooks nicht vor 2012. MP3-Player, Handys und Kameras mit OLED-Displays sind aber bereits erhältlich, so wurde das Samsung Galaxy S schon bei seiner Markteinführung im Juni 2010 mit einem OLED-Display ausgestattet; Mitte 2010 begann sich die OLED-Technik als Standard in hochpreisigen Smartphones durchzusetzen. Viele Neuerscheinungen in diesem Bereich setzen auf die OLED-Technik, allerdings mussten viele Hersteller aufgrund von Lieferengpässen bei OLED-Displays auf weiterentwickelte LCD-Technologie ausweichen, die zudem stromsparender und günstiger herzustellen ist.
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Quellenangabe
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Leuchtdiode" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der "GNU - Lizenz" für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Autorenliste verfügbar.